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S3-Leitlinie „Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge der Sepsis“

Stand: 31.12.2018 , gültig bis 30.12.2023

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Entwicklungsprozess der S3-Leitlinie

Die Erstellung der Leitlinie (AWMF-Registernummer: 079 – 001) erfolgte auf der Grundlage der „Surviving Sepsis Campaign: International Guidelines for Management of Sepsis and Septic Shock: 2016“, welche im März 2017 publiziert wurde (Rhodes A at al. Intensive Care Med. 2017, 43(3):304-377), im folgenden SSC-LL genannt. Die SCC-LL wurde ins Deutsche übersetzt, deren Gliederung übernommen und um die Kapitel Definition der Sepsis, Prävention, Impfungen und Spätfolgen ergänzt. Die DSG-Leitlinienkommission bewertete für jedes Kapitel der SSC-Leitlinie die in der Zwischenzeit neu verfügbare publizierte Datenlage mittels systematischer Aktualisierungsrecherchen und Literaturbewertungen in Anlehnung an den Ansatz des GRADE-Systems (Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluation; Guyatt GH et al. BMJ 2008; 336: 924-926). Außerdem fanden hochwertige deutsche Leitlinien besondere Berücksichtigung, u.a. die Leitlinie „Invasive Beatmung und Einsatz extrakorporaler Verfahren bei akuter respiratorischer Insuffizienz“ (AWMF Leitlinien-Register Nr. 001/021), „Lagerungstherapie und Frühmobilisation zur Prophylaxe oder Therapie von pulmonalen Funktionsstörungen“, (Registernummer 001/015), „Prophylaxe der venösen Thromboembolie“ (Registernummer 003/001) bzw. die  Leitlinie der WHO zur Infektionsprävention (Storr et al. Antimicrobial Resistance and Infection Control (2017) 6:6). Einzelheiten können dem Leitlinienreport entnommen werden (verfügbar unter: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/079-001.html).

In der Leitlinie wird mit aufgeführt, ob die jeweilige Kernaussage eine Adaptation bzw. Modifikation der Empfehlungen der SSC-LL darstellt, eine Abweichung des Empfehlungsgrades zur SSC-Empfehlung vorliegt oder eine zusätzliche DSG-Leitlinienempfehlung erstellt wurde. Die Kernaussagen der einzelnen Kapitel sind als Empfehlungen oder als Stellungnahme aufgezeigt. Als Stellungnahme werden hierbei Darlegungen oder Erläuterungen von bestimmten Sachverhalten oder Fragestellungen ohne unmittelbare Handlungsaufforderung bezeichnet. 

Das Konsensusverfahren wurde am  31.12.2018 abgeschlossen (daher der Gültigkeitsbereich der Leitlinie vom 31.12.2018 – 30.12.2023), die redaktionelle Aufarbeitung am 15.12.2019 (Übergabe an die AWMF). Hinweis: In den Kommentartexten finden sich einige Referenzen zu Publikationen aus dem Jahre 2019, die jedoch nicht Bestandteil der Konsensfindung waren.

Insgesamt wurden 111 Empfehlungen ausgesprochen, davon 37 mit starkem Empfehlungsgrad, 33 mit schwachem Empfehlungsgrad und eine mit moderatem Empfehlungsgrad.  33 Empfehlungen beruhten auf einem Expertenkonsens bei nicht ausreichend verfügbarer Evidenzlage. 62 der SSC-Empfehlungen wurden adaptiert (übernommen), 16 wurden modifiziert und 14 Empfehlungen wurden von der deutschen DSG-Leitlinie zusätzlich formuliert. In 7 Fällen wurde ein Statement formuliert.

Download

Alle relevanten Dokumente können auf den Seiten der AWMF abgerufen werden:

Beteiligung von Fachgesellschaften und Organisationen

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)

Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)
Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)

Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie

Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. (DSH)
Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ)

Koordination

Prof. Dr. Frank M. Brunkhorst

Deutsche Sepsis Gesellschaft e. V.
Universitätsklinikum Jena
Am Klinikum 1, 07747 Jena

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